1950 – 1967

EREIGNIS

1950

Hans Holzhauer dirigiert die Schützenkapelle Bremen-Nord. In den 50ern die „Kaiserjäger“, ein Spaß beim Königsball

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Die Zeit nach dem zweiten Weltkrieg begann wieder für die Farger Schützengesellschaft am 1. Juli 1950. Zu diesem Zeitpunkt wurde als Folge der Verbotslockerung die erste Mitgliederversammlung durchgeführt, und noch im gleichen Monat das erste Nachkriegsschützenfest veranstaltet. Da zu dem Zeitpunkt, wie auch in den folgenden Jahren, noch kein eigener Schießstand zur Verfügung stand, fanden die Schießen auf improvisierten Ständen statt, die man in Ermangelung eines eigenen Grundstückes jeweils auf den Höfen oder Gärten wohlgewogener Gastwirte aufbaute. Den Versuch die damaligen Veranstaltungen mit unseren heutigen Sicherheitsauflagen in Einklang bringen zu wollen muss man wohl aufgeben.

 

1951 – 1959

Im neuen Schießstand, Fritz Thielen im Anschlag

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Das Jahr 1953 mit der Freigabe des eingefrorenen und abgewerteten Vereinsvermögens ließ auch erste Wunschvorstellungen nach dem Erwerb eines eigenen Schützenplatzes und den Bau eines Schießstandes wach werden. Die Wünsche wurden durch den Kauf eines 6.000 qm Grundstückes und den stufen weisen Bau des jetzigen Schießstandes bis 1959 in die Tat umgesetzt. Die damals geschaffenen Bauten bilden heute die Grundsteine für die modernen Schießsportanlagen der Farger Schützengesellschaft.

 

1960 – 1963

Jugendfahnenweihe durch Graf Luckner

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In diesem Jahr wurde Graf Felix von Luckner zum Ehrenmitglied ernannt. Er kam von seinen Seereisen immer wieder zum Farger Schützenfest und erzählte von seinen Abenteuern. Die Jugendfahne wurde durch ihn geweiht.

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1964 – 1965

Paul Krause, gefolgt vom Königspaar Herman u. Tilli Koch führen in die neue Halle

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Wenn es die 50er Jahre waren, in denen die Farger Schützengesellschaft das Fundament ihrer Sportanlagen baute, dann waren es die 60er Jahre in denen sie sich ihren Rahmen für ihre gesellschaftlichen Veranstaltungen schuf. Der Bau der Farger Schützenhalle in den Jahren 1964 – 1965. Einweihung der Halle zum Schützenfest 1965.

 

1966

Der Bau der Halle ruht im Winter 1964/65

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Mit der Gründung der Farger Schützenhallen- und Sportstätten GmbH, im Jahre 1966, die den Wirtschaftsbetrieb der Schützenhalle übernahm, setzte die FSG den organisatorischen Schlussstrich unter ihren Hallenbau. Ein vielfältiges Programm bot sich von nun an in und um der Halle.

 

1967

offizielle Übernahme der Patenschaft 09.09.1967

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Nach schon länger bestehender Freundschaft wurde im Jahre 1967 offiziell die Patenschaft zwischen der Farger Schützengesellschaft und der 2. Kompanie des Pz Btls 324 in Schwanewede besiegelt. Sie war zwar eine der ältesten Patenschaften die zu einer Einheit der Bundeswehr bestand, die offizielle Anerkennung seitens der Bundeswehrführung blieb ihr aber über lange Zeit versagt, weil nach einer nach 1967 herausgegebenen Regelung Vereine nicht zu den offiziellen Patenschaftsträgern gehörten.

27.04.1967 Gründung der Bogenabteilung.