Eine Gruppe auf Abwegen (Teil 2)

11. Mai 2015 at 12:36
Im vergangenen Herbst 2014 bereits traf sich eine Gruppe Schützenbrüder der FSG zum Flintenschießen in Waakhausen um Ihren schießsportlichen Horizont zu erweitern.
Am vergangenen Freitag (08.05.2015) war es dann wieder soweit.
Wir hatten Glück: die Sonne lachte, kein Lüftchen regte sich – perfekte Voraussetzungen an dem anzuknüpfen, was wir Im Oktober letzten Jahres begonnen und gelernt hatten.
Erneut stand uns eine fachkundige Schießleitung mit Rat und Tat zur Seite (besten Dank an Dietmar Scholz und Henning Kruse).
Einige brachten Ihre eigenen Flinten mit, andere bekamen Leihflinten zur Hand.
Eine Flinte wird im schießsportlichen Bereich für das Schießen auf Wurftauben (Tontauben) verwendet. In Waakhausen gibt es hierfür 3 Disziplinen: Skeet, Trap und den Jagdlichen Parcours.
Letzterer ist bei Jägern beliebt, da die Tontauben unterschiedlichsten Flugbahnen folgen und das Verhalten von Federwild oder Hasen simulieren sollen. Daher ist dieser Teil auch stets eine Disziplin im Hegering-Vergleichsschießen der Jägerschaft Osterholz.
Eine Flinte besteht im Gegensatz zu einer Büchse aus einem Lauf/Läufen, die nicht gezogen sind, also über keine Züge und Felder verfügen. Sie sind primär dazu da Schrotgarben abzugeben, die über Ihre Streuung einen größeren Abdeckungsbereich besitzen.
TN_Trapv.l.n.r.: Timo Reitzig, Markus Köhnke, Hubert Schute, Tim Sachße, Andrej Maurer
Der Freitag begann für uns mit etwas Neuem. Wir schossen Trap. Trap ist auch eine olympische Disziplin. Eine Serie besteht aus 25 Schuss und es werden hier ausschließlich 24g Ladungen Schrot mit max 2,5mm Durchmesser verwendet. Der Stand besteht aus 5 Stellplätzen im Abstand von jeweils 3m nebeinander in einer Linie und es wird ausschließlich auf abgehende Wurfscheiben geschossen, die von dem sogenannten „Bunker“, der 15m entfernt ist, abgesetzt werden. Der Schütze kann hier im Gegensatz zum Skeet-Schießen bereits in den Voranschlag gehen, also Flinte schon an der Schulter und die Wange am Schaftrücken.
Nach einem wie wir fanden erfolgreichen Durchgang, wechselten wir auf den Skeet-Stand und versuchten hier anzusetzen, wo wir im Herbst aufgehört hatten. Henning Kruse forderte uns sogleich im Dublettenschießen heraus. D.h. zwei unmittelbar nach einander abgesetzte Wurftauben 1x aus dem Hochhaus und 1x aus dem Niederhaus. Hier stießen wir schnell an unser bislang erlerntes Limit und werden wohl noch hart trainieren müssen.
Einige Schützen empfanden das Trap-Schießen einfacher als das Skeet-Schießen.
Zum Ausklang eines schönen Tages gab es hinterher im Vereinslokal noch ein kollektives Schnitzelessen mit den Veranstaltern, Sportschützen aus Osterholz und uns.
Da die Rotte (Gruppe von Flintenschützen innerhalb eines Durchgangs) super viel Spaß hatte, werden wir diese Sportart weiter verfolgen. Interessenten können sich gerne bei mir melden!
(c) 11.05.2015 Tim Sachße

 

Eine Gruppe auf Abwegen – Skeet

13. September 2014 at 09:54

Am Freitagnachmittag den 12.09.2014 ab 16 Uhr verabredete sich bei bestem Sonnenscheinwetter eine Gruppierung der Farger Schützengesellschaft in Waakhausen bei Worpswede um Ihren schießsportlichen Horizont zu erweitern.

Es war Flintenschießen, genauer gesagt Skeet-Schießen angesagt. Dies beinhaltet sportliche Disziplinen, die im Regelwerk des Deutschen Schützenbundes (DSB) unter Punkt 3(ff) definiert sind.

Es trafen sich 7 neugierige Mitglieder zu einem Grundkurs unter der ehrenamtlichen Leitung von Henning Kruse, einem erfahrenen Flintenschützen, der mehrfach erfolgreich an der Deutschen Meisterschaft teilgenommen hat (u.a. Deutscher Meister 1987 in der Altersklasse Mannschaft). Der Vorsitzende des Jagd-und Wurftaubenclubs Osterholz (JWC), der zudem auch das Juniorenteam coacht, vermittelte uns von Grund auf die ersten Schritte des Flintenschießens. Sehr geduldig ging er individuell auf die Schützen ein und zeigte die optimale Haltung, den korrekten Anschlag, „das Mitgehen“ und „das Vorhalten“. So versuchten wir dann Wurfscheiben (Tontauben) aus dem Hoch- und Niederhaus zu treffen. Dies stellte sich als durchaus schwierig dar, da die Scheiben mit einer Geschwindigkeit von 65km/h heraus katapultiert werden und die Schützen je nach Standort und Winkel entsprechend vorhalten mussten. Nach einiger Übung konnten wir auch bereits positive Erfahrungen sammeln. Wir hatten sehr viel Spaß und resümierten diese Sportart künftig weiter verfolgen zu wollen.
Und vielen Dank an Henning!

Sollte jemand daran Interesse haben, so kann er sich gerne beim designierten 2. Pistolenreferenten Timo Reitzig melden.
(13/09/14 by TS)

Hier ein paar bildliche Impressionen:

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