Ordonnanzgewehr

Einige Mitglieder in der Farger Schützengesellschaft gehen dem Ordonnanzgewehrschießen nach. Es wird hierbei nicht auf unseren eigenen Stand geschossen, sondern das Training findet in Waakhausen (bei Worpswede) statt. Es handelt sich hierbei um eine alte gebrauchte Waffenart, die auf 100m geschossen werden muss.

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Drei bekannte Ordonanzgewehrschützen (Frank Weiß, Eddy Helmvoigt und Michael Finger) bilden seit 2006 eine Mannschaft, die für die Farger Schützengesellschaft startet. Gleich im ersten Jahr erwies sich der Zusammenschluss als sehr erfolgreich. Die Landesmeisterschaft des Nordwestdeutschen Schützenbundes wurde gewonnen und das Team qualifizierte sich zudem für die Teilnahme an der deutschen Meisterschaft in Weimar. Jetzt krönte das Team die gute Saisonleistung mit der Erringung des deutschen Titelgewinns. Und die erzielten 1049 Ringe bedeuteten zugleich neuer deutscher Rekord, der bisher bei 1046 Ringe lag. Zu dem Erfolg beigetragen haben Eddy Helmvoigt mit 357 Ringen (Platz sechs), Frank Weiß mit 349 Ringen (19) und Michael Finger mit 343 Ringen (30).Insgesamt gingen 25 Mannschaften und 143 Einzelschützen an den Start. Die Freude über den erkämpften Meistertitel war natürlich bei der Mannschaft und in der Farger Schützengesellschaft sehr groß.

Aus dem Regelwerk: Ordonnanzgewehr 100 m
Waffe: Zugelassen sind großkalibrige Repetiergewehre, die bis einschließlich 31.12.1963 als Ordonnanzwaffen geführt wurden. Der Nachweis der Originaltreue obliegt dem Schützen. Einzellader, Unterhebelrepetierer und Halbautomaten sind nicht zugelassen.
Munition: Handelsübliche, auch wieder geladene Zentralfeuerpatronen.
Scheiben: Breite des Ringes 10 = 50 mm, der Ringe 1 – 9 = je 25 mm.
Entfernung: 100 m.
Anschlag: Liegend freihändig – stehend freihändig. Im Liegendanschlag darf ein Gewehrriemen (Tragriemen), der mit beiden Enden an der Waffe befestigt sein muss, verwendet werden.
Programme: 40 Schuss bestehend aus 2 Serien liegend à 10 Schuss und aus 2 Serien stehend à 10 Schuss (Regel 1.58 SpO).

Aufgrund der unterschiedlich möglichen Kaliber gilt bei der Ringauswertung das Prinzip der Zentrumswertung.

Kontakt – siehe Ordonnanzgewehrreferent Vereinsgremien